Die Junge Union des Neckar-Odenwald-Kreises traf sich am 09.07.2021 im Landgasthof zur Pfalz in Elztal-Dallau zu ihrer alljährlichen Jahreshauptversammlung.


Nach den vielen ausgefallenen Veranstaltungen im Corona-Jahr 2020 freute sich der bisherige und nun einstimmig wiedergewählte Kreisvorsitzende, Dominik Kircher, die Mitglieder der JU endlich einmal wieder in großer Runde begrüßen zu dürfen. Ganz besonders hieß er als Ehrengast den Kreisvorsitzenden der CDU und Bürgermeister der Gemeinde Waldbrunn, Markus Haas, willkommen. Dieser bedankte sich herzlich für die Einladung und bekräftigte, immer gerne bei der Jungen Union zu sein. In seinem Grußwort lobte er das politische Engagement der jungen Generation, was heutzutage gewiss keine Selbstverständlichkeit mehr ist. Im Hinblick auf die Bundestagswahl forderte er die JU-Mitglieder dazu auf, sich auch weiterhin aktiv einzubringen und – auch wenn nicht immer alles rund läuft – nicht zu verzagen.
Auch wenn der Jahreskalender der Jungen Union durch die Pandemie etwas ausgedünnt werden musste, konnten doch einige Veranstaltungen erfolgreich durchgeführt werden. So berichtete Kircher noch aus dem Jahr 2019 vom gemeinsamen Besuch des Weihnachtsmarktes in Mosbach und von der anschließenden Weihnachtsfeier in Mülben, an der auch einige Vertreter der Landes- und Bundesebene und Vertreter anderer Landkreise teilnahmen. Auch den Landtagswahlkampf 2020/21 ließen die Mitglieder Revue passieren und stellten sich damit schon einmal auf die kommende heiße Wahlkampfphase im Spätsommer ein. Trotz Pandemie konnten dennoch sowohl im vergangenen als auch im laufenden Jahr einige Veranstaltungen stattfinden. Der Vorsitzende ging in seinem Bericht vor allem auf den Besuch im Kinder- und Jugenddorf Klinge in Seckach mit der Bundestagsabgeordneten Nina Warken, das Treffen mit Landrat Dr. Achim Brötel und auf den Online-Dialog mit dem Europaabgeordneten Daniel Caspary ein, der den interessierten Mitgliedern der JU NOK einen interessanten Einblick in die Arbeit des Europäischen Parlaments bot und das Corona-Management aus Sicht der EU schilderte.
Einige Veranstaltungen mussten jedoch leider abgesagt werden. Dazu gehörte die Klausurtagung, welche eigentlich im Kaiserstuhl stattfinden sollte, dann jedoch ins digitale verlegt werden musste. In naher Zukunft steht eine Baumpflanzaktion auf der Agenda, frei nach dem Motto – nicht nur über Nachhaltigkeit reden, sondern auch tatsächlich anpacken.
Im Rahmen der Erstellung des „Jungen Wahlprogramms“, das den Beitrag der Jungen Union zu den politischen Zielsetzungen von CDU/CSU darstellt, konnten auch einige Anträge der JU NOK an den Landesausschuss gestellt werden. Damit trug die JU NOK ihrem Ziel, sich für die Interessen der jungen Generation – insbesondere im ländlichen Raum – einzusetzen, Rechnung. Zum Abschluss lud Dominik Kircher alle herzlich ein, am bald stattfindenden Workshop mit Nina Warken zum Wahlkampfauftakt teilzunehmen, bei dem an der konkreten Durchführung des Wahlkampfs gearbeitet werden soll. Mit Warken, die bereits Bundestagsabgeordnete ist und sich nun um ein Direktmandat bewirbt, hat die Junge Union eine starke Verfechterin in Berlin, die sich mit viel Herzblut für die Jugend im ländlichen Raum einsetzt. Deshalb steht die JU NOK geschlossen hinter ihr.
Als stellvertretende Kreisvorsitzende wurden Katharina Csik, Tobias Leibfried und David Schiffmacher gewählt. Neue Finanzreferentin ist Sophia Noe und Kreisgeschäftsführer bleibt Tobias Münch. Pascal Thiry wurde zum Pressereferenten, Jan-Luca Schmid zum Schriftführer, Carina Epp zur Social-Media-Referentin und Kim Bechtold zum Internetreferenten gewählt. Beisitzer im neu gewählten Kreisvorstand sind Moritz Auer, Helena Baier, Ayleen Cichy, Marcel Ditrich, Julian Gedemer, Max Hartwig, Michael Münch und Lukas Schäfer. Rechnungsprüfer sind Jan Inhoff und Fabian Berger. Im Anschluss wurden die Delegierten für Bezirks- und Landesausschuss sowie Bezirks- und Landestag bestimmt.
Zum Abschluss der Versammlung wurde traditionsgemäß gemeinsam das Badner Lied gesungen.

« Schüler- und Studententalk mit Ministerin Dr. Susanne Eisenmann